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Leiterplattenkennzeichnung prägt Zukunft der smarten Produktion

Leiterplatte mit Fingerabdruck

Heute tauchen wir in die Welt der Leiterplattenkennzeichnung ein und entdecken ihre Bedeutung im Kontext von Industrie 4.0 und Smart Factory. In einer Zeit, in der Technologie und Produktion nahtlos miteinander verschmelzen, sind Kennzeichnungen nicht nur einfache Informationen, sondern der Input, der den Weg für eine effiziente, intelligente und hochmoderne Fertigung ebnet. Lassen Sie uns gemeinsam erkunden, wie die richtige Kennzeichnung einen bedeutenden Einfluss auf die Leistung und Integration von Leiterplatten in den reibungslosen Fertigungsprozess hat.

Die Basis verstehen: Was ist Leiterplattenkennzeichnung?

 

Werfen wir einen kurzen Blick darauf, was Leiterplattenkennzeichnung eigentlich bedeutet. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um den Prozess, durch den Leiterplatten mit eindeutigen Identifikationscodes, Daten und Informationen versehen werden. Die Informationen werden mit unterschiedlichen Verfahren auf/in die Leiterplatte eingebracht.

Leiterplattenkennzeichnung bei KSG

 

KSG verwendet dafür Lasermarkierungen, sowie Inkjet- und Siebdruck. Zusätzlich können auch noch Kennzeichnungen in Platinen gebohrt, ins Kupfer geätzt oder in den Lötstopplack belichtet werden

Wir unterscheiden dabei zwei Kategorien von Kennzeichnungen:

 

Erstens: Kennzeichnungen, die vom Kunden gewünscht sind. Das sind z.B. UL-Nummer, Datecode, das vielversprechende digitale Labeling von Leiterplatten oder die Kennzeichnung von entwerteten Stück im Nutzen.

Zweitens: Kennzeichnungen, die im Rahmen der Digitalisierung der Fertigung bei KSG eine wichtige Rolle spielen. Letzteres bringt KSG-Kunden ein großes Plus in punkto Prozesssicherheit und somit Produktqualität. Gleichzeitig setzt KSG damit Schritte zur lückenlosen Rückverfolgbarkeit einzelner Materialien und folglich Leiterplatten.

Daraus ergibt sich, dass Kennzeichnungen nicht nur als Identität für jede Leiterplatte dienen, sondern auch entscheidend zur Traceability und Qualitätssicherung beitragen.

Lassen Sie uns auf zwei besondere Kennzeichnungen, die vom Kunden gewünscht sind, näher eingehen:

Digitales Labeling

 

Beim digitalen Labeling von Leiterplatten erzeugen wir alle für die weitere Verarbeitung notwendigen Informationen exakt nach Kundenanforderung in einem Code. Es ist die sogenannte Produkt-ID der Leiterplatte.

Sie können eine Leiterplatte mit Produkt-ID bereits beim Wareneingang mithilfe der Nummer oder des Codes des Labels registrieren. Moderne Lagerhaltungssysteme, die auf Produktkennzeichnungen basieren und technische Hilfsmittel einsetzen, gewähren dabei fortlaufend Einblick in wesentliche Produktdaten (Artikel-Nr., Datumscode=Herstellcode, Bestellnummer, Revisionsnummer, etc.).

Bei Produkten, für die eine lückenlose Rückverfolgbarkeit (Identifizierung und Rückverfolgung von Produkten) gefordert wird, erfolgt die automatische Erfassung dieser Kennzeichnungen sowie sämtlicher Produkt- und Prozessparameter in Datenbanken. Spezialisierte Softwareprogramme ermöglichen es, die Lebenszyklen von Baugruppen sowie den Ursprung eines Endproduktes über die gesamte Lieferkette bis hin zum einzelnen Bauteil nachzuverfolgen (Traceability).

Wer eine auf diese Art gelabelte Leiterplatte produzieren lässt, verlagert den Kennzeichnungsprozess der Platine zum Leiterplattenhersteller. Somit können Anlagen, Produktionsschritte und damit verbundene Kosten eingespart und die eigene Produktivität erhöht werden.

Obendrein ist dieses Label im Vergleich zu gedruckten Klebeetiketten garantiert wisch- und kratzfest. Es kennt keine Haftungsprobleme und die Hitzebeständigkeit der Kennzeichnung garantiert eine lange Lebensdauer, selbst unter extremen Bedingungen.

Kennzeichnung der Lage von Schlechtstück im Nutzen

 

Bei der Kennzeichnung der Lage von Schlechtstück im Nutzen übermitteln wir Ihnen Informationen über entwertete Einzelstück im Nutzen über einen auf/in die Leiterplatte eingebrachten Code. Durch die automatisierte Lesbarkeit des Codes können Sie eine Bestückung entwerteter Einzelteile verhindern. Zu wenig wird aktuell noch das Potential der Kennzeichnung der Lage von Schlechtstück auf dem Liefernutzen genutzt. Diese Information kann am Ende des Herstellungsprozesses der Leiterplatte mittels Laser als Code am Nutzenrand aufgebracht werden. Eine Kombination mit anderen vom Kunden gewünschten Informationen (IPC-Klasse, Kundenzeichnungsnummer, etc.) kann in einem einzigen Code verarbeitet und aufgebracht werden.

Industrie 4.0: Die Vernetzung von Allem

 

Mit dem Einzug von Industrie 4.0 wird die Fertigungslandschaft intelligenter und vernetzter. Maschinen, Anlagen und Prozesse kommunizieren miteinander, um eine nahtlose Produktion zu ermöglichen. In dieser hochdigitalisierten Umgebung wird die Leiterplattenkennzeichnung zu einem Bindeglied zwischen physischer Produktion und digitaler Steuerung. 

Durch eine klare und eindeutige Kennzeichnung können Unternehmen nicht nur den Ursprung jedes Bauteils nachverfolgen, sondern auch im Falle von Qualitätsproblemen schnell handeln. Dies trägt erheblich zur Verbesserung der Gesamtqualität und zur Minimierung von Ausschuss bei.

Smart Factory
Jede Leiterplatte wird zu einem einzigartigen, identifizierbaren Akteur im Netzwerk der Smart Factory. (Bildquelle: canva)

 

 

Fazit: Die Kennzeichnung als Wegbereiter für die Smart Factory

 

In der Ära von Industrie 4.0 ist die Leiterplattenkennzeichnung nicht nur ein Mittel zur Identifikation, sondern ein bedeutendes Instrument für eine effiziente, vernetzte und intelligente Fertigung. Durch präzise Kennzeichnung schaffen wir die Grundlage für die Smart Factory der Zukunft, in der jedes Bauteil seine Rolle kennt und perfekt in das Gesamtbild integriert ist. Der Weg in die Zukunft beginnt hier – mit der richtigen Kennzeichnung auf unseren Leiterplatten. Lesen Sie in unserem Digital Design Compass Kapitel 6.1 welche Arten der Kennzeichnungen bei KSG realisiert werden und was im Design dieser Kennzeichnungen zu beachten ist.

Wenn wir Ihr Interesse auf die Weiterentwicklung der Digitalisierung bei KSG geweckt haben, empfehlen wir Ihnen unser 
Online-Seminar Smart Factory am Donnerstag, 11. April 2024 um 10:30 Uhr. Melden Sie sich dazu am besten gleich hier an.

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